Platz 3: Trudi Canavan - Thief's Magic
Trudi Canavan's neuestem Werk habe ich hier
bereits im Mai einen eigenen Blog-Eintrag gewidmet. Ich muss gestehen,
dass mir die Details der Geschichte nicht in Erinnerung geblieben sind
- sie waren wahrscheinlich nicht emotional geladen genug, um sich in
mein Gedächtnis einzubrennen. Nichtsdestotrotz bin ich gespannt, wie die
Trilogie sich weiterhin entwickeln wird (an meinem Geburtstag
verkündete Canavan, der zwei Teil sei nun beim Lektor. Es gibt Hoffnung!),
und werde selbstverständlich auch jedes weitere Buch aus ihrer Feder
lesen.
Platz 2: Rainbow Rowell - Fangirl
Ich
habe gelacht, ich habe geweint, ich habe geliebt, und ich habe mich im
Anschluss hingesetzt und zum ersten Mal seit Monaten ein paar Zeilen
kreativen Schreibens fabriziert: ich finde, mehr kann man von einem Buch
nicht verlangen. Die Hauptfigur Cath - Fangirl, bekannte
Fanfiction-Autorin, unter einer Angststörung leidend -, durchlebt ihr
erstes Jahr an der Universität. Dabei findet sie neue Freundschaften,
Liebe und Antworten auf Fragen, die sie ihr ganzes Leben lang begleitet
haben. Fangirl ist, wie es heißt und es hält, was es verspricht: es ist ein Buch für all die Fangirls unter uns.
Platz 1: Patrick Rothfuss - The Slow Regard of Silent Things
Wer The Name of The Wind und A Wise Man's Fear nicht gelesen hat, braucht es mit The Slow Regard of Silent Things gar
nicht erst versuchen (versucht es stattdessen mit eben jenen Büchern:
es lohnt sich). Die Novelle erzählt die Geschichte von Auri, die im Underthing
unter der Universität haust (ich sage ja, probiert es erst gar nicht).
Wie auch in seinen anderen Werken wird hierbei vor allem Patrick
Rothfuss' einzigartiges Sprachgefühl offenbar: wo andere Autoren Worte
achtlos, geradezu willkürlich auf die Seiten purzeln lassen, sitzt bei
ihm ein jeder Strich, ein jedes Satzzeichen, ein jeder Gedanke auf
seinem Platz, und zwar genau dort, wo er hingehört, sorgfältig drapiert
und zurechtgerückt, damit ja alles seine rechte Ordnung hat. Manche
Worte sind dabei fast schon spielerisch aneinandergereiht, wie um
auszuprobieren, wie sich miteinander vertragen, aber nie anmaßend, nie
aus der Reihe tanzend, immer kunstvoll und richtig und wunderschön. Und wunderschön - das ist auch diese Geschichte. Bis auf den letzten Strich.

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