Sonntag, 29. März 2015

Ich habe oft darüber nachgedacht, wie ich einen Blog-Eintrag über Name of the Wind beginnen würde. Es gäbe viele kreative Einstiege: ich könnte über die Bedeutung von Folklore philosophieren und darüber, wie Kvothe im Verlauf der Handlung von einem geschichtenliebenden Kind fahrender Künstler zu einem geschichtenschaffenden Helden heranwächst; ich könnte über fiktive Welten berichten und über meine Liebe zu sorgsam erschaffenen Gesellschaften, die uns Lesern stets nur einen Bruchteil der Informationen geben, die wir uns wünschen.

Sonntag, 22. März 2015

Posted by CW Posted on 08:00 | No comments

Das große Abenteuer

Manchmal haben wir Träume, die uns Angst machen. Träume, die so groß sind, dass wir wissen, dass sie niemals Realität werden können. Träume, die wir zu verwerfen versuchen - nein, das ist unrealistisch, bleib' auf dem Boden der Tatsachen, hör' auf, herumzuspinnen. Träume, sie sich immer wieder an den Rand unseres Bewusstseins schleichen, sich dort einnisten und gelegentlich mit einem gut platzierten Stich auf sich aufmerksam machen.

Sonntag, 15. März 2015

"Hat irgendjemand von euch eine englische Version des Buchs dabei? Jemand hat sein Buch nämlich vergessen. Dieser Jemand bin ich."
Bei Name of the Wind gibt es sieben Worte, die es benötigt, eine Frau dazu zu bringen, sich zu verlieben. Patrick Rothfuss benötigte neun. Es waren die ersten, die er bei seiner Lesung auf der Leipziger Buchmesse an seine Zuschauer richtete.

Montag, 9. März 2015

Posted by CW Posted on 18:35 | No comments

Die Tintenwelt hinter den Spiegeln

Cornelia Funke tourt durch Deutschland und stellt Reckless: Das Goldene Garn vor. Viel interessanter als die zugegebenermaßen sehr eindrucksvolle Lesung (mit Unterstützung des Hörbuch-Sprechers Rainer Strecker) sind jedoch einige Offenbarungen, die die Autorin im Rahmen der Veranstaltung in Leipzig ans Tageslicht treten lässt...