Sonntag, 29. März 2015

Ich habe oft darüber nachgedacht, wie ich einen Blog-Eintrag über Name of the Wind beginnen würde. Es gäbe viele kreative Einstiege: ich könnte über die Bedeutung von Folklore philosophieren und darüber, wie Kvothe im Verlauf der Handlung von einem geschichtenliebenden Kind fahrender Künstler zu einem geschichtenschaffenden Helden heranwächst; ich könnte über fiktive Welten berichten und über meine Liebe zu sorgsam erschaffenen Gesellschaften, die uns Lesern stets nur einen Bruchteil der Informationen geben, die wir uns wünschen.

Ich könnte allerdings auch über die Bedeutung von komplexen Charakteren sprechen, die sich im Laufe der Handlung weiterentwickeln und glaubwürdige zwischenmenschliche Beziehungen pflegen. Oder ich könnte über die Macht sorgsam platzierter Worte sprechen, darüber, dass so manche Formulierung in diesem Buch mir das Herz gebrochen hat.
Aber vollkommen unabhängig davon, wie ich einstiege: am Ende liefe doch alles darauf hinaus, dass Patrick Rothfuss mein Lieblingsautor ist. Dass Name of the Wind mein Lieblingsbuch ist. Und dass ich jedem, wirklich uneingeschränkt jedem, empfehle, dieses Buch zu lesen. 

Ich hatte das wahnsinnige Glück, Patrick Rothfuss auf seiner ersten Deutschlandtour live zu erleben. Meine Eindrücke darüber habe ich hier zusammengefasst.

Ich habe dieses Buch im Rahmen meiner Reading Challenge für dieses Jahr gelesen. Die Übersicht über alle Bücher dieser Herausforderung findet ihr hier
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